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Deine sozialen Berufe

Hier findest du ausführliche Infos zu vielen interessanten sozialen Berufen. Um mehr zu erfahren klicke einfach auf den "Mehr Infos" Button.

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Notfallsanitäter/in (Staatl. geprüft)
Interessen:
  • Arbeit mit Menschen
  • Versorgung von Patienten in Notfallsituationen
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit mit wechselnden Herausforderungen
Voraussetzungen:
  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes
  • Mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer
Verdienst:
  • Ausbildungsvergütung zwischen 800,- € und 1.100,- € pro Monat
  • Einstiegsgehalt nach erfolgreicher Ausbildung je nach Einsatz- und Verantwortungsbereich ca. 2.200 - 2.600 €
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Beruf: Staatl. geprüfte/r Notfallsanitäter/in
Dauer: 3 Jahre
Weiterbildung: Berufliche Weiterqualifikation wie z.B. Praxisanleiter, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL), Rettungswachenleiter, Rettungsdienstleiter
Anforderungen:
  • Hohes Maß an Verantwortungsgefühl, Einfühlungsvermögen und Verschwiegenheit
  • Rasche Auffassungsgabe, Arbeit unter zeitlichem Druck
  • Körperliche und psychische Belastbarkeit
  • Selbstständiges Handeln und Arbeiten im Team
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
Kosten:
  • Kostenloses Bereitstellen von Ausbildungsmitteln einschließlich Fachbüchern und für die Ausbildung notwendiger Instrumente
  • Ggf. Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die schulischen Anteile an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule
1. Warum eine Ausbildung im Bereich?Der Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin versorgt eigenverantwortlich lebensbedrohlich Verletzte oder erkrankte Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes. Er übernimmt in dieser Zeit auch invasive Maßnahmen wie das Legen von venösen Zugängen und das Verabreichen von Medikamenten. Nach Eintreffen des Notarztes wird er als Assistent des Arztes tätig. 2. Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter/ zur Notfallsanitäterin geschieht alternierend, d.h. die theoretische und praktische Ausbildung an der Schule wechseln sich mit praktischen Anteilen auf einer Lehrrettungswache oder in der Klinik.

3. Was lernst Du in der Ausbildung?

*         Das Tätigkeitsfeld Rettungsdienst erkunden und berufliches Selbstverständnis entwickeln. Lebensbedrohliche Zustände erkennen und bewerten sowie einfache lebensrettende Maßnahmen durchführen.

*         Die Einsatzbereitschaft unterschiedlicher Rettungsmittel herstellen und erhalten. Einen Krankentransport durchführen.

*         Bei Notfalleinsätzen assistieren und erweiterte notfallmedizinische Maßnahmen durchführen.

*         Patienten, Angehörige, Kollegen und Dritte unterstützen und beraten.

*         Einen Notfalleinsatz selbstständig planen, durchführen und bewerten.

*         Spezielle Einsatzsituationen selbständig planen, durchführen und bewerten.

*         In komplexen fachdienstübergreifenden Einsatzlagen selbständig arbeiten.

*         Im beruflichen Umfeld agieren und sich entwickeln.

4. Wo kann man mit dieser Ausbildung arbeiten?

Notfallsanitäter/ Notfallsanitäterinnen arbeiten in der Notfallrettung bei Hilfsorganisationen (DRK, MHD, JUH, ASB), Behörden (Feuerwehr oder Kommunalen Rettungsdiensten) und bei privaten Rettungsdienstanbietern.
Neben diesen Einsatzgebieten kommen Tätigkeiten in der Luft- und Wasserrettung aber auch als Notfallsanitäter bei der Bundeswehr in Frage. Viele größere Betriebe beschäftigen Notfallsanitäter als Betriebssanitäter.

5. Was bringt der Beruf mit sich?

Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter soll entsprechend dem allgemeinen anerkannten Stand rettungsdienstlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung und teamorientierten Mitwirkung insbesondere bei der notfallmedizinischen Versorgung und dem Transport von Patienten und Patientinnen vermitteln. Dabei sind die unterschiedlichen situativen Einsatzbedingungen zu berücksichtigen. Die Ausbildung soll den Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin außerdem in die Lage versetzen, die Lebenssituation und die jeweilige Lebensphase der Erkrankten und Verletzten und sonstigen Beteiligten sowie deren Selbstständigkeit und Selbstbestimmung in ihr Handeln mit einzubeziehen.

Die Arbeit als Notfallsanitäter/in erfordert ein hohes Maß an Selbstständigkeit und die Fähigkeit in kritischen Situationen schnell und zielgerichtet Entscheidungen zum Wohle des Patienten/ der Patientin zu treffen.

In komplexen Einsatzsituationen arbeiten der Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin mit anderen Fachdiensten wie Polizei, Feuerwehr und technischem Hilfswerk im Team eng zusammen.

„Ich könnte das nicht“

Die Tätigkeit im Rettungsdienst ist mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt verbunden. Sie beinhaltet den Umgang mit Körperausscheidungen und den Anblick von schwerstverletzten Patienten. Sowohl bei Geburten außerhalb der Klinik als auch bei der Betreuung von sterbenden Patienten/ Patientinnen ist der Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin  als Helfer vor Ort. Die abwechslungsreiche Tätigkeit erfordert große physische und psychische Belastbarkeit, bringt aber auch ein hohes Maß an Zufriedenheit und Selbstbestätigung mit sich.

„Man muss ja immer Nachts, an Wochenenden und an Feiertagen arbeiten“

Rund um die Uhr an 365 Tagen sind Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen. Schichtarbeit und nicht vorhersehbare Arbeitsaufgaben gehören zum Alltag im Rettungsdienst. Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter arbeiten typischerweise in wechselnden Diensten (Schichten) also auch in der Nacht und an Wochenenden. Das bringt jedoch nicht nur Nachteile mit sich, sondern bedeutet auch ab und zu mal frei unter der Woche, ausschlafen vor dem Spätdienst aber auch Zulagen für Nachschicht und das Arbeiten am Wochenende.

„Bist Du reif für den Rettungsdienst“

Wenn Du noch unsicher bist und darüber nachdenkst, ob die Ausbildung zu Dir passt – kein Problem. Viele Einrichtungen bieten an, mit einem Praktikum in den Berufsalltag hineinzuschnuppern. So kannst Du Dir einen ersten Eindruck verschaffen.