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Deine sozialen Berufe

Hier findest du ausführliche Infos zu vielen interessanten sozialen Berufen. Um mehr zu erfahren klicke einfach auf den "Mehr Infos" Button.

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Jugend- und Heimerzieher/in
Interessen:
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene fördern und begleiten
  • Beziehungen aufbauen
  • In vielfältiger Weise Verantwortung übernehmen
  • Kreativität
  • Interesse an sozialen Fragestellungen
Voraussetzungen:
  • Mittlere Reife oder gleichwertiger Schulabschluss
  • Teilweise zusätzlich ein Vorpraktikum
  • Nachweis für gesundheitliche Eignung
  • Kenntnisse im Umgang mit Lebensmitteln nach dem Infektionsschutzgesetz
  • Evtl. polizeiliches Führungszeugnis
  • (Bei Praxisintegrierter Ausbildung): Einstellungsverhältnis in einer geeigneten sozialpädagogischen Einrichtung während der Ausbildung
Verdienst:
  • Bei rein schulischer Ausbildung wird nur das dritte Jahr vergütet (1.500 €)
  • 1. Jahr 870 €
  • 2. Jahr 940 €
  • 3. Jahr 1.000 €
  • (bei praxisintegrierter Ausbildung)
  • Einstiegsgehalt nach erfolgreicher Ausbildung je nach Einsatz- und Verantwortungsbereich ca. 2.600 - 3.800 €
Mehr Infos...
Beruf: Erzieher/ in mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung
Dauer: 3 Jahre
Weiterbildung: Weiterbildung/ Spezialisierung auf bestimmte Einrichtungen, Fachweiterbildung (Sprachförderung, Erlebnispädagogik), Weiterbildung zum Fachwirt, Möglichkeit zusätzlich die Fachhochschulreife zu erlangen, Studium (Pädagogik, Sozialpädagogik; Soziale Arbeit u.a.)
Anforderungen:
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Allgemeinbildung
  • Geduld
  • Einfühlungsvermögen
  • Autorität
  • Belastbarkeit
  • Organisationsgeschick
Kosten:
  • Für die Ausbildung können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren bzw. Schulgeld (v. a. an privaten Bildungseinrichtungen)
  • Aufnahme- und Prüfungsgebühren
  • Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur)
1. Warum eine Ausbildung im Bereich?Jugend- und Heimerzieher helfen Kindern und Jugendlichen Konflikte zu lösen und mit den Anforderungen in der Schule, im Beruf und in der Gesellschaft zurechtzukommen. Die Betreuung und Förderung findet in Zusammenarbeit und gleichzeitiger Unterstützung der Eltern statt. 2. Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

* Zweijährige schulische Vollzeitausbildung mit integrierten Praktika und anschließendem einjährigen Berufspraktikum

oder

* drei Jahre Praxisintegrierte Ausbildung mit einem regelmäßigen Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen

3. Was lernst Du in der Ausbildung?

* Psychologie / Soziologie
* Pädagogik / Sozialarbeitswissenschaft
* Rechts- und Berufskunde mit Betriebswirtschaft
* Medienpädagogik
* Elementarpädagogik
* Umwelt- und Gesundheitserziehung
* Bewegungserziehung / Sportpädagogik
* Erlebnispädagogik
* Spiel- und Theaterpädagogik
* Bildhaftes Gestalten und Werken
* Gesprächsführung
* Meditation
* Teamarbeit

4. Wo kann man mit dieser Ausbildung arbeiten?

* Ambulante und stationäre Jugendhilfe
* Offene Kinder- und Jugendarbeit
* Tagesgruppen
* Erlebnispädagogische Projekte
* Kinder- und Jugendpsychiatrie
* Behindertenhilfe
* Jugend- und Familienberatungsstellen
* Streetworker

5. Was bringt der Beruf mit sich?

Der Alltag ist sehr vielseitig und oft geschieht Unvorhergesehenes, sodass Erzieher/innen für Jugend- und Heimerziehung mit häufig wechselnden Arbeitssituationen zurechtkommen müssen.

Wenn sie mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung arbeiten, die gehoben und getragen werden müssen, kann die Tätigkeit auch körperlich anstrengend sein und besonders den Rücken belasten.

Bei der Hausaufgabenbetreuung ist eine gute Allgemeinbildung und die Fähigkeit Sachverhalte verständlich zu erklären wichtig.

Im Umgang mit verhaltensauffälligen oder aggressiven Kindern und Jugendlichen sind Durchsetzungsvermögen und Geduld aber auch Einfühlungsvermögen notwendig. Generell sollten die Erzieher/innen im Jugend- und Heimbereich psychisch belastbar sein, Führungsstärke zeigen und ein Vorbild sein.

Die Arbeitszeiten gestalten sich unterschiedlich. Während z.B. in Tagesstätten die Arbeit überwiegend wochentags geleistet wird, muss vor allem in Heimen, in denen eine Betreuung rund um die Uhr erforderlich ist, mit Schichtarbeit gerechnet werden. Auch Wochenendarbeit, Nachtbereitschaft und Arbeit in den Abendstunden sind möglich, z.B. in Internaten, wenn Kinder und Jugendliche individuelle Betreuung benötigen oder erkrankt sind.

Bist Du reif für die Jugend- und Heimerziehung?

Wenn Du noch unsicher bist und darüber nachdenkst, ob die Ausbildung zu Dir passt – kein Problem. Viele Einrichtungen bieten an, mit einem Praktikum in den Berufsalltag hineinzuschnuppern. So kannst Du Dir einen ersten Eindruck verschaffen.