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Deine sozialen Berufe

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Betreuungskraft nach §43b SGB XI
Interessen:
  • Kontaktfreudigkeit
  • Kreativität
Voraussetzungen:
  • Keine schulischen Voraussetzungen
  • Kein Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis
Verdienst:
  • Die Qualifizierungsmaßnahme wird nicht vergütet
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Beruf: Betreuungskraft / Alltagsassistent/in nach §43b SGB XI
Dauer: 4 Monate
Weiterbildung: Sozialhelfer/in /-assistent/in, Hauswirtschaftshelfer/in /-assistent/in, Fachkraft – Pflegeassistenz, Altenpflegehelfer/in, Heilerziehungspflegehelfer/in
Anforderungen:
  • Wertschätzende Einstellung zu gesundheitlich eingeschränkten oder älteren Menschen
  • Einfühlungsvermögen und Geduld
  • Psychische Belastbarkeit, Fähigkeit zur Abgrenzung
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamwork
  • Zuverlässigkeit
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Einsatz evtl. auch am Wochenende
Kosten:
  • Kursgebühren
  • Evtl. Lern- oder Lehrmittelkosten (z.B. Fachliteratur)
  • Evtl. Berufskleidung (praktische Ausbildung)
1. Warum eine Ausbildung im Bereich?Betreuungskräfte nach Paragraf 43b (11. Sozialgesetzbuch, Pflegeversicherungsgesetz) arbeiten als zusätzliche Kräfte in Pflegeheimen. Sie sollen die Lebensqualität von dementiell erkrankten Menschen verbessern, ihnen im Alltag helfen und sie aktivieren. Es handelt sich dabei um eine sehr sinngebende und erfüllende Tätigkeit, da durch den direkten Kontakt mit den pflegebedürftigen Menschen unmittelbar ein Lächeln oder Freude zurück kommt. 2. Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Die rund viermonatige Qualifizierung zur Betreuungskraft ist gesetzlich geregelt und umfasst folgende Maßnahmen:
* 5 Tage Orientierungspraktikum

* Qualifizierungsmaßnahme anhand von 3 Modulen:
+ Basiskurs Betreuungsarbeit in Pflegeheimen mit 100 Unterrichtsstunden
+ 2 zweiwöchiges Betriebspraktikum in einer Einrichtung
+ Aufbaukurs Betreuungsarbeit in Pflegeheimen mit 60 Unterrichtsstunden

* 2 Tage Fortbildung jedes Jahr

3. Was lernst Du in der Ausbildung?

* Medizinische und pflegerische Grundlagen
* Rechtliche Grundlagen
* Biographiearbeit (Berücksichtigung der Lebensläufe)
* Aktivierung mit Musik, Spielen, Literatur, Werken und Gestalten
* Kommunikation mit Pflegekräften, Angehörigen und v.a. den betreuungsbedürftigen Menschen
* Gedächtnistraining
* 10-Minuten-Aktivierung
* Gestaltung von Festen und Feiern

Abschluss des Theorie-Teils mit einer mündlichen, einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung.

4. Wo kann man mit dieser Ausbildung arbeiten?

* im Pflegeheim
* in Einrichtungen der Kurzzeitpflege
* in einer Tagespflegeeinrichtung

5. Was bringt der Beruf mit sich?

Betreuungskräfte arbeiten in Einrichtungen der Altenhilfe. Sie motivieren und aktivieren altersverwirrte Menschen und übernehmen Maßnahmen und Tätigkeiten, die deren Wohlbefinden und die Lebensqualität positiv beeinflussen.

Negative Annahmen

„Die Tätigkeit in der Altenhilfe ist sehr anstrengend.“

Der Umgang mit dementiell veränderten Menschen ist in der Praxis oftmals nicht ganz so einfach, denn durch das Krankheitsbild ist das Verständnis, die Kommunikation und die Beziehungsgestaltung manchmal eingeschränkt. Aber durch Geduld, Erfahrung und Zuwendung gelingt es meist, einen Zugang zu den altersverwirrten Menschen zu erhalten. Da immer in einem Team gearbeitet wird, sind auch stets Kolleginnen und Kollegen für Fragen und Unterstützung vorhanden.

„Man muss auch an Wochenenden und an Feiertagen arbeiten“

Die Aktivierung und Betreuung der dementiell veränderten Menschen umfaßt in der Regel auch das Wochenende. Daher sind Betreuungskräfte oft auch am Wochenende im Einsatz. Das bringt jedoch auch eine Reihe von Vorteilen mit sich z.B. Frei unter der Woche, Ausschlafen vor einem Spätdienst, mittags schon im Freibad liegen oder auch finanzielle Zulagen für den Einsatz am Wochenende (je nach Arbeitsvertrag).